Tankreiniger sauer, Superkonzentrat 1:200
saurer CIP-Reiniger – CIP-CLEAN S
Beschreibung
CIP-CLEAN S ist ein konzentrierter saurer CIP-Reiniger für die professionelle Reinigung von Tanks, Anlagen, Rohrleitungen und Separatoren in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Die schaumgebremste Formulierung eignet sich für geschlossene Reinigungskreisläufe, Behälterwaschmaschinen sowie manuelle Reinigungsverfahren.
Das Produkt löst Kalk, Bierstein, Kesselstein, Milchstein und Maischestein. Darüber hinaus entfernt es Braurückstände und weitere produktbedingte Ablagerungen auf geeigneten Oberflächen aus Edelstahl, Keramik und Kunststoff.
Vorteile von CIP-CLEAN S
- Löst Kalk sowie hartnäckige mineralische Ablagerungen in Tanks und Anlagen
- Entfernt Bierstein, Kesselstein, Milchstein und Maischestein
- Beseitigt Braurückstände und weitere produktbedingte Rückstände
- Schaumgebremste Einstellung für CIP-Kreisläufe und Behälterwaschmaschinen
- Für Auslegeverfahren, Umpumpverfahren und manuelle Reinigung geeignet
- Je nach Verfahren flexibel zwischen 0,5 und 3 % dosierbar
- Anwendungskonzentration kann anhand definierter Leitfähigkeitswerte kontrolliert werden
- Rezeptur ohne Salz-, Salpeter-, Fluss- und Schwefelsäure
Saurer CIP-Reiniger für Tanks, Leitungen und Anlagen
CIP-CLEAN S wurde für die professionelle CIP-Reinigung von produktführenden Behältern, Leitungssystemen und Anlagenteilen entwickelt. Die Reinigung kann über einen Sprühkopf im Nieder- oder Hochdruckverfahren, in einer Behälterwaschmaschine oder durch eine längere Einwirkzeit im Auslegeverfahren erfolgen.
Typische Einsatzbereiche sind Brauereien, Weinkellereien, Molkereien und weitere lebensmittelverarbeitende Betriebe, in denen mineralische Ablagerungen und produkttypische Rückstände regelmäßig aus Anlagen entfernt werden müssen.
- Tanks und Produktionsbehälter
- Produktführende Anlagen und Rohrleitungen
- Separatoren
- Behälterwaschmaschinen
- Brauereien und Getränkehersteller
- Weinkellereien
- Molkereien
- Weitere lebensmittelverarbeitende Betriebe
Für überwiegend organische Ablagerungen wie Fett-, Öl- und Eiweißrückstände steht ergänzend der alkalische Tankreiniger CIP-CLEAN A zur Verfügung.
Anwendung und Dosierung
CIP-CLEAN S wird entsprechend dem gewählten Reinigungsverfahren mit Wasser verdünnt. Beim Umpump- beziehungsweise CIP-Verfahren wird die Gebrauchslösung über einen Sprühkopf durch die zu reinigende Anlage geführt. Für fest anhaftende Ablagerungen kann das Produkt außerdem im mehrtägigen Auslegeverfahren eingesetzt werden.
Warmes Wasser kann die Reinigungswirkung steigern. Nach Abschluss der Reinigung müssen Tanks, Leitungen, Behälter und Anlagenteile gründlich mit einer ausreichenden Menge Frischwasser nachgespült werden.
| Anwendung | Dosierung | Hinweise |
|---|---|---|
| Auslegeverfahren | 0,5 bis 1 % beziehungsweise 1:200 bis 1:100 | Die angesetzte Gebrauchslösung 2 bis 3 Tage einwirken lassen und anschließend gründlich mit Frischwasser nachspülen |
| Umpump- beziehungsweise CIP-Verfahren | 1 bis 3 % beziehungsweise 1:100 bis ca. 1:33 | 30 bis 60 Minuten über einen Sprühkopf im Nieder- oder Hochdruckverfahren umpumpen und danach gründlich nachspülen |
| Manuelle Innen- und Außenreinigung von Tanks und Anlagen | 1 bis 3 % | Gebrauchslösung entsprechend dem Verschmutzungsgrad aufbringen und nach der Reinigung mit ausreichend Frischwasser abspülen |
| Behälterreinigung in Behälterwaschmaschinen | 5 bis 10 g pro Liter beziehungsweise 0,5 bis 1 % | Dosierung an den Verschmutzungsgrad und die Vorgaben der eingesetzten Behälterwaschmaschine anpassen |
Leitfähigkeitswerte zur Dosierkontrolle
Die Konzentration der Reinigungslösung kann über deren Leitfähigkeit eingestellt und überprüft werden. Die folgenden Referenzwerte beziehen sich auf Lösungen in demineralisiertem Wasser.
| 0,5 % | 3,4 mS/cm |
|---|---|
| 1,0 % | 5,4 mS/cm |
| 1,5 % | 7,1 mS/cm |
| 2,0 % | 8,6 mS/cm |
| 2,5 % | 9,9 mS/cm |
| 3,0 % | 11,2 mS/cm |
Geeignete Oberflächen und Materialverträglichkeit
CIP-CLEAN S ist für geeignete Oberflächen aus Edelstahl, Keramik und Kunststoff vorgesehen. Bei Dichtungen, besonderen Kunststoffarten, Beschichtungen oder komplexen Anlagenkomponenten sind zusätzlich die Material- und Reinigungsvorgaben des jeweiligen Anlagenherstellers zu berücksichtigen.
Das Produkt ist nicht für Aluminium, Magnesium, Zink, Zinn, Grauguss, Baustahl, Buntmetalle und weitere unedle Metalle geeignet.
Produkteigenschaften im Überblick
| Produktart | Saurer, schaumgebremster CIP- und Tankreiniger |
|---|---|
| Artikelnummer | 2420 |
| Aggregatzustand | Flüssig |
| Farbe | Farblos |
| Geruch | Mild |
| pH-Wert unverdünnt | ca. 0,5 |
| pH-Wert der 1%igen Lösung | ca. 1,0 |
| Dichte bei 20 °C | ca. 1,24 |
| Dynamische Viskosität | ca. 10 mPa·s |
| Verhalten in Wasser | Vollständig mit Wasser mischbar |
| Anwendungskonzentration | Je nach Verfahren 0,5 bis 3 % |
| Maximale Verdünnung | 1:200 |
| Maximale Ergiebigkeit | Ein Liter ergibt bei einer Anwendungskonzentration von 0,5 % bis zu 200 Liter Reinigungslösung |
| Schaumbildung | Schaumgebremst |
| Anwendungsverfahren | Auslegeverfahren, Umpump- beziehungsweise CIP-Verfahren, manuelle Reinigung und Behälterwaschmaschine |
| Typische Ablagerungen | Kalk, Bierstein, Kesselstein, Milchstein, Maischestein, Braurückstände und weitere Produktreste |
| Geeignete Oberflächen | Edelstahl, Keramik und geeignete Kunststoffe |
| Zusammensetzung | Zubereitung aus anorganischer Säure, nichtionischen Tensiden und Korrosionsinhibitoren in Wasser |
| Rezeptureigenschaften | Frei von Salz-, Salpeter-, Fluss- und Schwefelsäure |
| Tenside | Die enthaltenen Tenside erfüllen die Anforderungen an die biologische Abbaubarkeit gemäß Detergenzienverordnung |
| Dosierkontrolle | Über die Leitfähigkeit der Gebrauchslösung möglich |
| Erhältliche Gebinde | 1-Liter-Flasche, 12-kg-Kanister und 24-kg-Kanister |
CIP-CLEAN S eignet sich für Brauereien, Molkereien, Weinkellereien und weitere Betriebe, die mineralische Ablagerungen in Tanks, Leitungen und Produktionsanlagen mit einem schaumgebremsten sauren Reiniger entfernen möchten. Weitere abgestimmte Lösungen finden sich im Sortiment für die professionelle Lebensmittelindustrie.
FAQ
Häufige Fragen zu CIP-CLEAN S
Wofür wird CIP-CLEAN S verwendet?
CIP-CLEAN S wird zur sauren Reinigung von Tanks, Anlagen, Rohrleitungen, Separatoren und Behältern eingesetzt. Das Produkt ist insbesondere für professionelle CIP-Systeme und Behälterwaschmaschinen in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie vorgesehen.
Welche Ablagerungen entfernt der saure CIP-Reiniger?
Der Reiniger löst Kalk, Bierstein, Kesselstein, Milchstein und Maischestein. Darüber hinaus entfernt er Braurückstände und weitere produktbedingte Ablagerungen aus geeigneten Behältern und Anlagen.
Wie wird CIP-CLEAN S im CIP-Verfahren dosiert?
Für das Umpump- beziehungsweise CIP-Verfahren wird eine 1- bis 3%ige Reinigungslösung angesetzt. Die Gebrauchslösung wird 30 bis 60 Minuten über einen Sprühkopf im Nieder- oder Hochdruckverfahren durch die Anlage geführt.
Kann CIP-CLEAN S in Behälterwaschmaschinen eingesetzt werden?
Ja, CIP-CLEAN S ist für geeignete Behälterwaschmaschinen vorgesehen. Abhängig vom Verschmutzungsgrad werden 5 bis 10 g pro Liter beziehungsweise 0,5 bis 1 % dosiert.
Wie kann die Konzentration der Reinigungslösung kontrolliert werden?
Die Konzentration kann anhand der Leitfähigkeit überprüft werden. In demineralisiertem Wasser entsprechen beispielsweise 1 % etwa 5,4 mS/cm und 3 % etwa 11,2 mS/cm.
Für welche Materialien ist CIP-CLEAN S geeignet?
Der saure Tankreiniger ist für geeignete Oberflächen aus Edelstahl, Keramik und Kunststoff vorgesehen. Nicht eingesetzt werden sollte er auf Aluminium, Magnesium, Zink, Zinn, Grauguss, Baustahl, Buntmetallen und anderen unedlen Metallen.
Was ist der Unterschied zwischen CIP-CLEAN S und CIP-CLEAN A?
CIP-CLEAN S ist der saure Reiniger für mineralische Ablagerungen wie Kalk, Bierstein, Milchstein und Kesselstein. CIP-CLEAN A ist die alkalische Ergänzung für überwiegend organische Verschmutzungen wie Fett-, Öl- und Eiweißrückstände.
Müssen Tanks und Leitungen nach der Reinigung nachgespült werden?
Ja, nach jedem vorgesehenen Reinigungsverfahren müssen die behandelten Tanks, Leitungen, Behälter und Anlagenteile gründlich mit einer ausreichenden Menge Frischwasser nachgespült werden.
Signalwort: Gefahr.
Gefahrenbestimmende Komponente(n) zur Etikettierung
Phosphorsäure
Gefahrenhinweise
H314 Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.
H290 Kann gegenüber Metallen korrosiv sein.
Sicherheitshinweise
P260 Nebel / Dampf / Aerosol nicht einatmen.
P280 Schutzhandschuhe / Schutzkleidung / Augenschutz / Gesichtsschutz tragen.
P303+P361+P353 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT (oder dem Haar): Alle kontaminierten Kleidungsstücke
sofort ausziehen. Haut mit Wasser abwaschen.
P305+P351+P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen.
Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
P501 Inhalt / Behälter der Problemabfallentsorgung zuführen.
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